Oracle 2026 · Modellkern
Wie das Modell denkt
Oracle schätzt keine Tabellenplätze direkt. Es lernt zuerst, wie viele Tore beide Teams wahrscheinlich schießen. Daraus entstehen Scorelines, Siegchancen, Gruppenstände und am Ende die komplette WM-Simulation.
Trainingsaufbau
Zeitlich sauber getrennt
Trainiert wird nur auf Vergangenheit: historische Spiele bis 2017, Validierung ab 2018, finaler Holdout auf der WM 2022. Dadurch sieht das Modell die Test-WM vorher nicht.
Teamstärke
- ELO home/away
- ELO-Differenz
- Turniergewicht
Form
- Punkte letzte 5
- Tore erzielt
- Tore kassiert
Kontext
- Neutraler Ort
- WM-Modus
- Historischer Split
Modellkern
Zwei Poisson-Regressoren statt bloßer Tipp
Ein LightGBM-Modell schätzt λ für Heim-/Team A-Tore, ein zweites λ für Auswärts-/Team B-Tore. Die beiden Werte spannen eine Score-Matrix auf: jede Zelle ist ein konkretes Ergebnis wie 2:1 oder 0:0.
Aus den λ-Werten wird nicht nur der Sieger gelesen, sondern die ganze Wahrscheinlichkeitsfläche.
Output
Vom einzelnen Spiel zum Turnierbaum
Für jede mögliche WM-Partie werden erwartete Tore vorab berechnet. Danach simuliert Oracle Gruppenphase, beste Dritte und KO-Runden tausendfach. Aktueller Favorit im statischen Bundle: Spain.